Vorgefühlt: „Folk Fiction“ – Sebastian Weber über das Yin und Yang im Tanz

Eins unterscheidet seine Choreografie deutlich von anderen Tanzstücken in Koblenz: die Lautstärke. Mit sieben Stepptänzern ist die Sebastian Weber Dance Company bereits zum zweiten Mal zu Gast. Nachdem sich „Cowboys“ um Populismus drehte, geht es nun erneut um politische Fragen. Doch mit „Folk Fiction“ wendet sich das Ensemble, das am 19. Dezember Premiere feiert, aus einem besonderen Grund von dystopischen Szenarien ab.

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Vorgefühlt: „Chicago“ – Bis das Strumpfband kracht

Sinnlich, smart, sexy: Das sind Roxie und Velma, zwei Gattenmörderinnen, die sich im Gefängnis kennenlernen und in jede Menge Razzle Dazzle hineingeraten. Das Musical „Chicago“ ist eine hinreißend unmoralische Story aus der Feder von John Kander, Bob Fosse und Fred Ebb über die Sehnsucht nach Ruhm und Reichtum im Chicago der 20er Jahre. Am Samstag, 7. Dezember, feiert es im Theater Koblenz Premiere. Und auf den Proben geht es mindestens so energiegeladen zu wie im fiktiven Frauenknast.

Chicago Koblenz
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Vorgefühlt: „Wolf unter Wölfen“ – Oper mit zeitübergreifender Relevanz

Der Rechtsruck und die Risse in der Gesellschaft erinnern den deutsch-dänischen Komponisten Søren Nils Eichberg an die politische Situation in der Weimarer Republik. Deshalb sieht er in Hans Falladas Roman „Wolf unter Wölfen“ viele Parallelen zur Gegenwart. Für das Theater Koblenz hat er auf der Grundlage des Klassikers der Neuen Sachlichkeit, den Fallada 1937 schrieb, eine Zeitoper komponiert. Die Gratwanderung, Geschichte und Gegenwart in der Musik zu verbinden, reizt den Künstler, der mit seiner Familie in Berlin lebt. Im Interview spricht der 46-Jährige über die spannende Zusammenarbeit mit dem Theater Koblenz und über den Reiz, mit dem Librettisten John von Düffel und mit dem Regieteam ein Auftragswerk zu entwickeln.

Søren Nils Eichberg – Wolf unter Wölfen
Foto: Neda Navaee
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Vorgefühlt: „Haus mit 14 Räumen“ – Mal modern, mal klassisch

Tanz heißt in Koblenz in der Regel Ballett, in modernen Varianten zwar, aber immer noch Ballett. Mit „Haus mit 14 Räumen“ zeigt jetzt aber Gastchoreografin Regina van Berkel eine radikal zeitgenössische Tanzvision. Auf die sich nicht nur das Publikum einlassen muss, sondern auch die Tänzerinnen und Tänzer. Darunter Lisa Gottwik, die sich durch große Rollen in „Der Besuch der alten Dame“ und „Lulu“ während der vergangenen Jahre zu einer Stütze des Koblenzer Ensembles entwickelt hatte.

Lisa Gottwik
Foto: Arek Głębocki
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Vorgefühlt – „Ein Schaf fürs Leben“: Neuzugang Kaspar Weith stellt sich vor

Diese Premiere wird etwas Besonderes: Mit „Ein Schaf fürs Leben“ inszeniert Alexander Ourth am 24. Oktober auf der Probebühne 2 erstmals ein reines Puppentheater. Zudem führt Luisa Grüning ihre Figuren zum ersten Mal in einem Kinderstück. Kaspar Weith erlebt zudem seine erste Premiere auf der Probebühne 2 des Theaters, nachdem er schon im Bundesarchiv in „Welcome to Paradise lost“ in Koblenz debütierte. Beim Probenbesuch sprechen wir mit ihm über die Welt des Puppentheaters – über Stärken und Schwächen.

Kaspar Friedrich Weith ind Ein Schaf fürs Leben
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