Vorgefühlt: „Gräfin Mariza“ – Mehr als Show und Tralala

Mit Operetten hat das Theater Koblenz in den vergangenen Jahren gute Erfahrungen gemacht. So steht nun nach der „Herzogin von Chicago“ (2016) und der „Csárdásfürstin“ (2018) ein weiterer Klassiker von Emmerich Kálmán auf dem Spielplan: seine weltbekannte „Gräfin Mariza“. Es inszeniert die Französin Pascale-Sabine Chevroton, eine ausgebildete Tänzerin, die damit ihren Einstand in Koblenz gibt. Ein Porträt.

Pascale-Sabine Chevroton – Regisseurin von Gräfin Mariza
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Vorgefühlt: „The Last Ship“ – Der Wert der Arbeit

Man kennt den britischen Musiker Sting als Schöpfer zeitloser Popklassiker: „So Lonely“, „Roxanne“, „Every Breath You Take“, „Englishman In New York“ – eine endlose Liste Hits entstammt seiner Feder. In dem (Musik-)Theaterstück „The Last Ship“ verarbeitet der 1951 als Gordon Matthew Sumner geborene Musiker auch seine Kindheit im vom Werftensterben gebeutelten Wallsend bei Newcastle. Die deutschsprachige Erstaufführung des 2014 in Chicago uraufgeführten Stücks findet am Theater Koblenz statt, Regie führt Intendant Markus Dietze.

Markus Dietze inszeniert The Last Ship
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„Das Sparschwein“: Drei Fragen an Christian Binz

Kannst du uns aus deiner Perspektive als Kostümbildner erklären, was die Ausstattung einer Komödie von der Ausstattung anderer Schauspielstücke unterscheidet?
Zu Beginn unterscheidet sich die Arbeit tatsächlich gar nicht. Es ist erst einmal wichtig, die Figuren zu verstehen und sie ernst zu nehmen. Als nächstes entscheidet man, wie das Stück erzählt und ob die Figuren überzeichnet oder karikiert werden sollen und – ob man einfach nur übertreiben oder schon bloßstellen möchte. Das sind immer die ersten Schritte, egal ob man an einer Komödie oder einem Schauspiel arbeitet.

Was die Charaktere auf dem Papier tragen:

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